Beerdigungen

Wert und Würde eines Menschen gehen über den Tod hinaus.
Tote zu bestatten und Trauernde zu trösten sind Werke christlicher Barmherzigkeit. Die Begleitung der Sterbenden, Begräbnis und Beistand für die Angehörigen sind für die Pfarrgemeinde ein unaufgebbarer Dienst. Darum möchten wir folgende Empfehlungen aussprechen:

Verabschiedung nach dem Tod

Kerze

Seit den frühesten Zeiten der Kirche haben Christen die zentralen Glaubenswahrheiten in Zeichen und Symbolen ausgedrückt. Ein Kreuz, eine brennende Kerze im Sterbezimmer und das Ritual einer Verabschiedung können helfen, der Trauer und dem Schmerz Raum zu geben und gleichzeitig auch durch den Segen für die Trauernden Hoffnung und Trost zu empfangen. Gerne kommen die Seelsorger zu Ihnen, wenn jemand gestorben ist, um mit Ihnen für den Verstorbenen zu beten und sich von ihm in einem christlichen Ritual zu verabschieden. Wenn kein Priester vor Ort erreichbar ist, können Sie sich an den Krankenhausnotdienst im Mathias-Spital Rheine wenden
(0 59 71- 42-0). Gebete für ein Abschiedsritual finden Sie im Schriftenstand unserer Kirchen.

Was ist im Sterbefall zu tun?

Bei einem Sterbefall melden Sie sich beim Pfarrbüro in Mesum (0 59 75/92 900), um den Termin für die Beerdigung, das Totenläuten und das Gebet für den Verstorbenen zu klären. 

Die Beerdigungszeiten in allen drei Kirchen sind wie folgt festgesetzt:

Trauer_AbschiedMontag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 15.00 Uhr:
findet zuerst die Beerdigung statt, anschließend ist die Eucharistiefeier.
Samstags 9.00 Uhr:
findet zunächst die Eucharistiefeier statt, anschließend ist die Beisetzung.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Verabschiedung im Rahmen eines Wortgottesdienstes in der Friedhofshalle vorzunehmen. Diese Form ist auch mittwochs möglich.

Gebete für die Verstorbenen

In unseren Eucharisriefeiern wird bis zum Tag der Beisetzung für die oder den Verstorbene(n) gebetet. Über die Beerdigung hinaus gedenkt die Gemeinde ihrer Verstorbenen bei jeder hl. Messe, namentlich besonders auch beim Sechswochenamt oder beim 1. Jahresamt. In jeder Kirche gibt es einen besonders gestalteten Ort mit den Namenskreuzen der Verstorbenen, der zum Gebet und zur stillen Trauer einlädt. Nach dem Fest Allerheiligen können diese Namenkreuze mitgenommen werden, um zu Hause einen würdigen Platz der Erinnerung einzunehmen.

Gestaltung des Totenbriefes

Zu einem christlichen Begräbnis gehört die biblische Botschaft von der Auferstehung der Toten. Eine gute Hilfe zur Gestaltung der Todesanzeigen mit biblischen Worten finden Sie unter anderem auch im Internet:
www.trauerspruch.de und www.abschiedstrauer.de .

Begleitung der Trauernden

Trauer_EngelDie Begleitung der Trauerfamilien ist ein Kernanliegen der Seelsorge. Trauergespräche werden von den Seelsorgern durchgeführt. Auch bei der Begleitung in der Trauerarbeit stehen sie gerne zur Verfügung; Hilfe bieten auch unsere Einrichtung „offenes Ohr“ oder das Trauercafé in Rheine an.

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Friedhof als Ort der Trauer und der Hoffnung

In der Taufe hat Gott uns einen Namen gegeben über den Tod hinaus. Der Glaube an die Auferstehung sollte durch eine sinnvolle Gestaltung der Gräber nach außen hin deutlich gemacht werden. Auch hierzu finden Sie hilfreiche Anregungen im Internet (siehe oben).

Grabwahl

Trauer_CallaEs gibt Gruften, Doppelgräber, Einzelgräber, Rasengräber oder auch Urnengräber. Da auf einem katholischen Friedhof keine anonyme Beerdigung möglich ist, werden die Rasengräber mit einem Namensstein versehen (genauere Vorgabe siehe Friedhofsordnung). Der Friedhofsgärtner ist Ihnen bei der Auswahl der Grabstelle behilflich.
Ansprechpartner für Angelegenheiten, die die Friehöfe betreffen sind in unserer Gemeinde

  • für Mesum: Herr Bernhard Renger
  • für Elte: Herr Josef Schnellenberg
  • für Hauenhorst: Herr Hermann-Josef Bierbaum

Ruhezeiten

Die Ruhezeiten auf unseren Friedhöfen ist durch die Friedhofsordnungen festgelegt. Sie beträgt:
  • Friedhof Hauenhorst 30 Jahre
  • Friedhof Mesum 25 Jahre
  • Friedhof Elte 30 Jahre

Die Ruhefrist gilt für Erdbestattungen und für Urnenbeisetzungen. 

Beauftragte für den Beerdigungsdienst

Neben den Priestern und Diakonen können auch Frauen oder Männer mit einer bischöflichen Beauftragung die Beisetzung auf dem Friedhof übernehmen.
In unserer Gemeinde sind das:
  • Pfr. Thomas Hüwe
  • Pfr. Hermann Otto 
  • Pfr. Vasilica Pana 
  • Diakon Friedel Nähring 
  • Pastoralreferentin Irene Kaiser

Siehe auch unter Seelsorger unserer Gemeinde

Verfasser des Berichtes über Sterben und Tod in der Familie sind:
Diakon Friedel Nähring und Pastor Felix Schnetgöke


Die Friedhofshallen unserer Pfarrgemeinde

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